Ingenieurbüro für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Anlagentechnik, Gutachten

Referenzen im Detail

  • Neubau Forschungsgebäude Laserinstitut Hochschule Mittweida

    Für die Hochschule Mittweida wurde 2015 - 2016 ein neues Laborgebäude errichtet. Den größten Teil der Gebäudefläche nehmen die Labore für Lasertechnik ein. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt durch eine erdgasbefeuerte Brennwertkesselanlage bestehend aus zwei Kesseln mit jeweils 370 kW Leistung. Weiterhin ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung von etwa 75 kW (B0W35) eingebaut. Die zugehörige Erdsondenanlage wurde bauseits errichtet.Im Gebäude ist eine Fußbodenheizung bzw. in Teilen des Erdgeschosses eine Industrie-FBH eingebaut. Zur Bereitstellung der Kühlleistung für die RLT-Anlagen kommen zwei Kaltwassersätze mit je 345 kW nebst Pufferspeichern zum Einsatz.Mit aktiver Raumkühlung wurden nur die Räume ausgestattet, in denen Abwärme durch Maschinen oder Prozesse anfällt. Dies geschieht im Wesentlichen mit Umluftkühlern.

    Die Erhöhung Energieeffizienz der raumlufttechnischen Anlagen wurde durch folgende Maßnahmen erreicht:

    • Einsatz eines multifunktionalen, hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystems mit 100%-iger Stofftrennung, Wirkungsgrad über 73%
    • Einbindung von Wärme- oder Kälteenergie aus der Erdsondenanlage in das Wärmerückgewinnungssystem
    • Adiabate Abluftbefeuchtung zur Reduzierung der Leistung der Kältemaschinen
    • Nutzung der freien Kühlung in der kalten Jahreszeit zur Reduzierung der Betriebszeiten der Kältemaschinen
    • Einsatz von Pufferspeichern und damit Reduzierung von Kältemaschinenstarts insbesondere in der Schwachlastzeit
    • Auskopplung von Wärmeenergie aus den einem Rückkühlkreisen der Kältemaschinen und Einspeisung in das Heizungsnetz
    • Einsatz einer Gaswarnanlage gemäß EG-VO 842/2006 zur Verkürzung der Prüfintervalle an Kältemaschinen
    • Auslegung der Anlagen nach Kategorie SFP 4 gemäß DIN EN 13779/2009.

     

  • Energetische Konzeption Campus Mittweida

    Für den Bereich I der Liegenschaft Hochschule Mittweida wurde ein liegenschaftsbezogenes Energiekonzept (LEK) mit dem Schwerpunkt Wärme- und Kälteversorgung erarbeitet. Dazu wurde die vorhandene Gebäudesubstanz in Augenschein genommen und hinsichtlich ihrer energetischen Eigenschaften untersucht. Im zweiten Schritt erfolgte eine umfassende Analyse der Wärmeerzeugeranlagen und die Auswertung von Verbrauchsdaten und Einstellparametern.

  • Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau, Haus 4, OP 8 und Eingriffsraum

    Im November 2010 planten wir die Raumlufttechnische Anlage für einen weiteren OP-Bereich mit dem OP 8 und einem Eingriffsraum. Als vorbereitende Massnahme wurden die Schleusen umverlegt.  Die neuen Räume wurden an die bestehende Lüftungsanlage angebunden. Weiterhin wurde auf dem Dach des Hauses 4 eine neue Lüftungsanlage installiert. Durch eine andere Firma wurden in beiden OP-Räumen eine Zuluftfilterdecke  und je zwei Wandeinbau-Umluftmodule  installiert. Kältetechnisch wurde eine neue Kompaktkältemaschine installiert. Somit ist optional auch der Einbau eines Hybrid-OP's kältetechnisch möglich. Die Übergabe der Anlage erfolgte im Jahr 2011.

     

  • Staatsbetrieb Sächsische Informatikdienste (SID)

    Für diese Liegenschaft plante unser Büro im Auftrag des Staatsbetriebes Sächs. Immobilien- u. Baumanagement Chemnitz die Klimatisierung der Rechnerräume.

    Die Anlagen zur Kühlung (bis 400 kW) der sensiblen Rechnerbereiche wurden auf den Betrieb auf dem Kälteträger Kaltwasser umgerüstet. Im Jahr 2009 wurde die Anlage um einen 4. Kühlkreis erweitert.

  • Universität Leipzig Brüderstraße 14-16

    Für die Passivhausvariante der Liegenschaft in der Brüderstraße 14 - 16 mit den Gebäudeteilen GT 1 und GT 2 in Leipzig wird für die Wärmeversorgung weiter die Fernwärme genutzt. Ergänzend dazu wurde eine thermische Solaranlage eingeplant. Die Dachflächen auf dem Gebäudeteil GT 1 sind dazu sehr gut geeignet. Die Wärmeenergie der thermischen Solaranlage wird sowohl für die Kältebereitstellung (Absorptionskältemaschine) als auch für die Wärmeversorgung (Raumheizung und Warmwasserbereitung) genutzt.
    Im Erdgeschoss wird eine raumtemperaturgeregelte Fußbodenheizung und in den Obergeschossen wird eine raumtemperaturgeregelte Raumheizung mit Heizkörpern, angeordnet unter den Außenfenstern, vorgesehen. Das gesamte Gebäude, bis auf die Räume, die aus Gründen der Forderungen an die thermische Behaglichkeit eine eigene RLT – Anlage mit Raumluftkühlung erhalten, wurde mit einer Be- und Entlüftung und mit einer effizienten Wärmerückgewinnung (WRG) geplant. Alle WC, Vor- und Umkleideräume erhielten eine Abluft. Die Zuluft, eingebracht über die Be- und Entlüftungsanlage, erfolgt über den Raumverbund. Die notwendigen Lüftungsgeräte wurden innerhalb der thermischen Hülle aufgestellt und mittels einer leistungsfähigen DDC – Regelung last- und nutzerabhängig geregelt.
    Auftraggeber für dieses Objekt war der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Leipzig II. Das Objekt wurde im Jahr 2010 fertiggestellt.

© Dr. Schlott & Partner GmbH 2012