Ingenieurbüro für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Anlagentechnik, Gutachten

Referenzen im Detail

  • Umnutzung einer ehemaligen Grundschule in ein barrierefreies Mehrfamilienwohnhaus in Klingenthal

    Durch die Wohnungsbaugenossenschaft Musikwinkel eG Klingenthal wurden wir beauftragt, den Umbau der ehemaligen Grundschule am Kopernikusring in ein barrierefreies Mehrfamilienhaus zu planen und die Umsetzung zu begleiten. Es erfolgte die komplette Neuinstallation im Bereich Sanitär, Heizung und Lüftung. Der Hausanschluss Trinkwasser mit Wasserzähler, Druckminderer und Filter wurde erneuert. Sanitäre Einrichtungsgegenstände wurden mit einer Vorwandinstallation auf der Wand bzw. mit Montageelementen für Trockenbauwände ausgeführt. Die gesamte Trinkwasserinstallation erfolgte mit Edelstahlrohr. Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral über elektrische Durchlauferhitzer in jeder Wohnung. Die gesamte Wärmeversorgung für das Wohnhaus wird über einen Gas-Brennwertkessel mit einer Nennleistung von 100 kW sichergestellt. Für die Beheizung der Wohnungen kommen Ventil-Kompaktflachheizkörper zum Einsatz, in den Bädern wurden Handtuch-Heizkörper eingebaut. Die innenliegenden Küchen und Bäder erhielten eine Einzelraumentlüftung.
    Die Übergabe an die Nutzer erfolgte im Oktober 2014.

  • Wohnungsbauten

    Im Auftrag der nachfolgenden Wohnungsgesellschaften oder der Wohnungsbaugenossenschaften haben wir in unserer 24-jährigen Bürozeit für eine Reihe von Wohnblöcken, die in der damaligen DDR errichtet wurden, die Sanierung der Heizungsanlage geplant und die Ausführung betreut. Die Sanierung bestand darin, dass das gesamte Einrohr-Heizungssystem demontierte wurde und eine Heizungsanlage als Zweirohrheizung installiert wurde. Die Heizungsstränge wurden in den Treppenhäusern verlegt. Dadurch wurde es möglich, je Geschoss 2 Wohnungseinheiten einzubinden. Für jede Wohnungseinheit wurden eine Absperrung und eine Entleerung vorgesehen. Wohnblöcke, die mit Fernwärme beheizt wurden blieben in der Regel weiter bei der Nutzung von Fernwärme. Es wurden aber auch alternative Lösungen zur Beheizung untersucht und wirtschaftlich betrachtet.

    Solche Varianten waren unter anderen:

    • Pelletkesselanlage, Pelletlager, Wärmespeicher, Brennwertkesselanlage
    • Pelletkesselanlage, Pelletlager, Wärmespeicher
    • Brennwertkesselanlage, Wärmespeicher, Wärmepumpenanlage, Erdwärmesonden
    • Brennwertkesselanlage, Wärmespeicher, Wärmepumpenanlage Luft-Wasser
    • Gas-Wärmepumpe, Speicher, Erdwärmesonden
    • Infrarotwandheizung, Photovoltaikanlage

    Die Varianten 1 bis 6 können noch durch eine thermische Solaranlage mit Teilsaisonalspeicher oder einer Photovoltaikanlage mit Einspeisung in das öffentliche Stromnetz ergänzt werden. Hier die Auftraggeber, für die unser Büro tätig war und gegenwärtig noch ist:

    Die Oelsnitzer Wohnungsgesellschaft mbH OEWOG, 08606 Oelsnitz beauftragte uns mit folgenden Vorhaben:

    • Wohnungseinheiten Oelsnitz, Otto-Riedel-Straße , A.-Damaschke-Straße, Egerstraße 43, Straße des Friedens

    Im Auftrag der Wohnungsbaugenossenschaft Musikwinkel eG Klingenthal übernahmen wir die Planung und Baubetreuung folgender Wohnblöcke:

    • Wohnungseinheiten in Schöneck, Am Sohr
    • Wohnungseinheiten in Markneukirchen, Clara-Wieck-Ring, Robert-Schumann-Ring, Franz-List-Ring

    Für die Wohnungsgesellschaft Klingenthal übernahmen wir die Planung für die Erneuerung der heizungstechnischen Anlagen von Wohnblöcken:

    • Wohnungseinheiten in der Äußeren Lindenstraße, Pestalozzistraße, Dürrenbachstraße, Siegmund-Jähn-Straße, Kopernikusring, N.-Armstrong-Straße

    Für die Wohnungsbaugesellschaft Altenburg übernahmen wir im Jahr 1996 die Sanierung der Heizungsanlage. Die Wohnungen in der Ahornstraße bekamen eine neue Gebäudeheizungsanlage als Ablösung der bis dahin vorhandenen Ofenheizungen.

  • Begegenungszentrum "Grüner Hof - Leben in Gemeinschaft" in Zwickau

    Im Auftrag der Stadtmission Zwickau e.V. wurde im Jahr 2011 der Entwurf eines Begegnungszentrums „Grüner Hof – Leben in Gemeinschaft“ erarbeitet, mit Wohnungen für viele Altersgruppen und Gemeinbedarfseinrichtungen zur Förderung des Gemeinschaftslebens und von nachbarschaftlichen Beziehungen. Die Gebäude sollten als KFW-Effizienzhaus 70 errichtet werden. Die Wärmeversorgung sollte mit Fernwärme erfolgen, die in Zwickau ab dem Sommer 2012 durch das neue Biomasse-Heizkraftwerk erzeugt wird.

© Dr. Schlott & Partner GmbH 2012